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Treffen
Machtkonflikte und Brückenbau
Von Annette Neumann
Übersicht


Ein gemischtes Team aus deutschen und chinesischen Projektmitarbeitern soll eine Brücke bauen. Während die deutschen Mitarbeiter erst einmal lange diskutieren, welche Strategie sie verfolgen wollen, legen sich die chinesischen Mitarbeiter sofort ins Zeug und probieren aus, wie die Brücke aussehen könnte. Kommuniziert wird dabei wenig, auf Harmonie dagegen sehr geachtet.

Was wie ein typisches Klischee für Deutsche und Chinesen klingt, spiegelt in der Realität allerdings eine häufig anzutreffende Verhaltensweise wider. Treffen Menschen verschiedener kultureller Prägung mit unterschiedlichen Norm- und Wertvorstellungen zusammen, kommt es häufig zu interkulturellen Missverständnissen. Diesen vorzubeugen, ist unter anderem Aufgabe eines interkulturellen Trainings. Das Institut Sina Lingua, das mit seinen Büros in Heidelberg und Shanghai Trainings für Deutsche und Chinesen anbietet, will zum einen Hintergründe erklären, wie Kulturen funktionieren und zum anderen Handwerkszeug im Umgang mit fremdkulturellen Partnern vermitteln: "Wir wollen, dass unsere Teilnehmer bestimmte Situationen besser einschätzen lernen und auf der Grundlage dessen ihre eigenen Spielregeln für den Umgang mit fremdkulturellen Partnern definieren", sagt Zuhui Mao, Gründerin und Geschäftsführerin von Sina Lingua.

Sich eigene Spielregeln zu setzen, ist auch ein Ziel beim Brückenbau - einer Übung aus dem Bereich des 'action learnings', die das Heidelberger Unternehmen als Indoor- oder Outdoor-Maßnahme bei Teamtrainings durchführt. Mao: "Durch das Bewusstmachen des eigenen und des fremden Verhaltens erkennen die Teilnehmer, dass ihre eigenen Spielregeln im fremdkulturellen Umfeld nicht mehr gültig sind." Das wird auch den chinesischen und deutschen Teilnehmern beim Klärungsgespräch nach dem Brückenbau klar. Wollen beide Seiten künftig besser zusammen arbeiten, müssen sie neue Handlungsstrategien entwickeln. Für Deutsche kann das zum Beispiel bedeuten, dass sie aufgrund eines ausgeprägten chinesisches Bedürfnisses nach Harmonie Konflikte nicht offen austragen können. Chinesen dagegen sollten respektieren, dass es für ihre deutschen Geschäftspartner wichtig ist, immer auf dem neuesten Stand zu sein und sie daher auf Zwischenfeedbacks Wert legen.


 
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Frieder Demmer
29-dez-07
Nun denn, wer wagt gewinnt, der Marketing Punkt geht wohl an Sinalingua :-) wenigstens an einen der grundsätzlich sauber aufgestellten Anbieter (ständige Präsenz in D und CH, internationalesTrainerteam mit langjähriger sowie operativer Erfahrung, Referenzen).

Nicht, dass es da nicht auch andere gäbe, auch welche, die ebenfalls über ausgereifte Konzepte zum tatsächlich zentralen Thema virtuelle Teams und Joint-Venture Koordination verfügen ;-)

Eines muss ich inhaltlich jedoch anmerken:

"Wenn in einem chinesischen Unternehmen nur deutsche Führungskräfte an der Spitze stehen, braucht man sich doch nicht zu wundern, wenn die Mitarbeiter demotiviert sind."

Doch, dann muss man sich wundern. Die Motivation der Mitarbeiter hängt primär daran, ob sie sich angemessen eingesetzt, wahrgenommen und bewertet fühlen. Dieses zu schaffen, gelingt sicher manchem Deutschen nicht so gut, aber es gibt genügend andere Beispiele. Gute Führung in diesem Sinne hängt ganz klar nicht an der Nationalität. Richtig ist, dass es demotiviert, wenn inkompetente Laowais über kompetenten Chinesen stehen - aber das ist eben tatsächlich ein Kompetenz, und kein Kultur- oder Nationenthema... ;-)

Auf eigene Links werde ich jetzt aber verzichten. Wie gesagt wer wagt gewinnt. Das ist Sinalinguas Kolumne, aber ich finde, diesen Bereich sollten wir als Kolumne wirklich primär informativ unterhaltsam halten.
 
 
Zafee
22-nov-07
ich hatte mir von der "Kolumne" mehr versprochen, als einen 3seitigen Werbetext. Zum Glück habe ich nach dem ersten Absatz angefangen, quer zu lesen, um zu schauen, ob überhaupt noch etwas interessantes kommt. Dies war leider nicht der Fall.
Schlechteste Kolumne ever; dabei ist genau dieses Thema eigtl sehr vielverprechend...

grüße
 
 
kleiner Prinz (Gast)
17-nov-07
... nun, alles ne Frage der Anspruchshaltung gegenueber eines solchen "Textes". Als "Kolumne" taugen solche Elaborate sicher nicht (Werbung gegen Werbung eingetauscht, funktioniert wie bannertausch), zumal durch echte Einblicke in chinesische Realitaeten an gleicher Stelle die Messlatte schonmal hoeher lag.

Bei genauem Lesen lassen sich allerdings tatsaechlich auch 2-3 Punkte finden, an die ein Newcomer in China anknuepfen kann.

Echte Hilfe dann gegen Bares, warum auch nicht ?
 
 
DRstrangelove (Gast)
15-nov-07
Na fein; ein bekanntes Problem beschrieben und in allgemeinen Floskeln, die als Handlungsanweisung nicht taugen, "loesungen", ja was??? eigentlich.

Das Lesen war Zeitverschwendung.
Sry
Zhou Hede
 
 
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