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querul argus
16-aug-04
treffen sich eine ente und eine gaemse. ?haha?, lacht die ente, ?gaemse heißt du also jetzt.? darauf meint die gaemse: ?du brauchst gar nicht so zu lachen, du wirst auch bald ,aente? heißen, weil das kommt von ,antn?.?
 
 
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Frieder Demmer
16-aug-04
Ein Drama nimmt seinen Lauf:

In einem Haus in Husum wurden hunderte rechter Altschriften gefunden waehrend das Haus Hohenzollern ankuendigt eine ganze Reihe schriftlicher Altrechte einzuklagen. Franz Alt ließ verlauten, wer wolle nur noch mit Rechts schreiben - was vielen neu war.

Wo wird das enden?
 
 
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querul argus
17-aug-04
@ dummer

due meinem wer wollen meine nix, sieht alt aus . . . aber warum, wenn dumnm, soll schreibe wie kann, auh vernsehe - ales allte zaite . . .
 
 
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peter pim to billy ball
17-aug-04
nix koenne mache gecken reckirunk, ´happe gemacktr egiehrung, ab eer jetz lanke forpei wieder stab alle caputhm gesterb morge forbai gesßtßer junck hoite allt - so ißt lebbe. hoithe ißr reckierunhgj m geßter klaue buech er morr gen nix fobai phall vonprophitt ratte otter phiel wamms mit lauv zu ßix selpst. jetttz vetten shwain pald plazziehrt morr gehn fill fuus palll mit ni gehria, aa´les fill sch ade.

iß ahles kabutt odder al les fiel dumm dum in auß lant

why ther soh? var umm!
 
 
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Camille
17-aug-04
»Kronen Zeitung« stellt auf alte Rechtschreibung um

Am Anfang war bloß die Empörung - nun auch zieht die »Kronen Zeitung« auch praktische Konsequenzen in Sachen Rechtschreibung.

Vergangenen Freitag hatte sich »Krone»-Verleger Hans Dichand lediglich heftig über die Rechtschreibreform allgemein empört.

Nun berichtet das »Börsenblatt«, dass Dichand der Erregung Taten folgen lassen wird: Dichand soll am Montag die Rückkehr dergrößten Zeitung Österreichs zu den alten Regeln angekündigt haben. (nz)

17. Aug 14:31

URL dieses Artikels: http://www.netzeitung.de/medien/300813.html
 
 
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Thomas Steinfeld
28-aug-04
Chaos voran: Heute erscheint die 23. Auflage des Duden

Am heutigen Samstag erscheint der neue Duden -- die dreiundzwanzigste Auflage dieses Wörterbuchs, das bis zur Reform der deutschen Recht-schreibung die maßgebliche Instanz der Orthographie war. Wer allerdings hofft, daß mit dieser Ausgabe endlich Ordnung in das Durcheinander einziehe, das die Reform verursacht hat, sieht sich sehr getäuscht. Ein großer Teil der obligatorischen Getrenntschreibungen, die von der Reform durchgesetzt wurden, werden ?fakultativ? zurückgenommen. Das gilt vor allem für Wortverbindungen mit einem Partizip Präsens oder Perfekt im zweiten Glied: Man darf wieder ?selbsternannt? oder ?braungebrannt? oder ?verlorengegangen? schreiben, und auch ?sogenannt? ist wieder möglich. Die Bedingung lautet, daß diese Zusammenschreibungen gestattet sind, wenn das so entstehende Wort ?adjektivisch? gebraucht werde -- was immer ?adjektivisch? hier bedeuten soll. Zusammen-schreibungen, die tatsächlich adjektivisch gebraucht werden, sind allerdings nach wie vor nicht zugelassen. Man soll also weiterhin ?leicht verdaulich? und ?schwer verständlich? schreiben. Fortschritte in der Unverständlichkeit gibt es auch bei den Groß- und Kleinschreibungen. Im Zuge der Generalisierung darf nun auch ?bei Weitem? und ?seit Langem? geschrieben werden. Das schöne und richtige ?leid tun? darf vermutlich aus demselben Grund nicht zurückkehren, obwohl man neben ?Leid tun? nun auch -- was völlig neu ist -- ?leidtun? schreiben darf. ?Recht haben? und ?Pleite gehen? bleiben groß, ein ?rechthaben? soll es indessen vor-läufig nicht geben. Statt dessen soll es nun sogar einige obligatorische Zusammenschreibungen geben: ?aufeinanderfolgend? etwa. Dazu wird eine ?offene Liste? angekündigt -- wobei völlig offenbleibt, wie eine ?offene Liste? obligatorisch sein kann. Bei den angeblich etymologischen Schrei-bungen und in der Interpunktion ändert sich nichts.
 
 
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Posinator
28-aug-04
Ist doch eh alles egal, wie man schreibt. Der Duden beobachtet lediglich die Entwicklung und gibt Entscheidungshilfen im Zweifelsfall. Die letzte Entscheidung bleibt beim User!
 
 
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gfs
05-sep-04
Armer Camille, Du Kämpfer für die Altschreibung,

hast Du noch nicht gemerkt, dass hinter dem Rückwärtssalto eine Truppe von alten Oberlehrern steckt, die endlich wieder mehr bei ihren Schülern anstreichen wollen. Und das Aller-Aller-Schlimmste ist, dass man manches so oder so schreiben kann. Das hält ein alter Oberlehrer nicht aus...

Zaijian (Sorry Pate, für's Nachmachen, aber ich finde das so freundlich !)
gfs
 
 
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Camille
06-sep-04
kein falsches mitleid. bin normalerweise nonkonformistischer antizykliker, nur diesmal auf der ?richtigen? seite, sprich auf der der weit überwiegen-den mehrheit. du machst es dir leicht, o. k., do it, ist dein ding. wenn du pensionist bist, juckt es sowieso niemanden, wie du schreibst. vielleicht sieht deine schreibe aber bereits morgen noch viel älter aus, als sie heute schon ist. du groß zu schreiben ist genau die ?alte? rechtschreibung, die jetzt wieder angesagt ist, wußtest du vermutlich nicht, macht aber nichts. die absolute kleinschreibung hat jedenfalls todsicher nicht die geringste chance. ich sage nur: wait a moment, the winner takes it all. bisher haben spiegel, springer und co. noch gar nicht umgestellt. wenn überhaupt noch etwas von den theoretischen reformvorstellungen übrigbleiben wird, dann vielleicht, aber nur vielleicht, das ss, das in manchen fällen, die wieder neue ausnahmeregelungen mit sich bringen, durch ß ersetzt wird. das ß wird mit sicherheit nicht ganz gekillt. da sind auch die (wie du meinst so jungen, dafür aber seltsam inkonsequenten) reformer dagegen. augst, der oberreformator, geht gerade in pension, ha, ha. ich sehe hier parallelen zur börsenblase mit der new economy. viel heiße luft, jede menge blü-hender unsinn, sonst nichts. den neuesten duden kannst du heute schon auf den müll werfen. oder doch ein fortschritt?: endlich mal ein wörter-buch, wo alles, was falsch ist, rot markiert ist. unsere technokratisch so überaus versierten bürokraten, das sind die allseits beflissenen zeige-fingeroberlehrer von heute, die ihren autoritären sprach(sch)leim gleich mit zwei erhobenen fingern propagieren. all das hat zum glück keine aus-sicht auf erfolg. der bürokratische selbstläufer hat sich selbst erledigt, weil kaum jemand den widersprüchlichen neuquark versteht und die weit über-wiegende mehrheit der bevölkerung mit der neuen schreibe nichts am hut hat. ich persönlich schreibe mal so, wie du siehst, mal so, wie es mir schmeckt - nach gusto.
 
 
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Camille
06-sep-04
sorry, vertan:

statt
. . . dann vielleicht, aber nur vielleicht, das ss, das in manchen fällen, die wieder neue ausnahmeregelungen mit sich bringen, durch ß ersetzt wird.

sollte es heißen:
. . . dann vielleicht, aber nur vielleicht, das ss, das in manchen fällen, die wieder neue ausnahmeregelungen mit sich bringen, das ß ersetzen soll.
 
 
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axel springer
07-sep-04
es wird wirklich wieder zeit, die alte rechtschreibung wieder ueberall einzufuehren. ich habe echt keine ahnung, wer sich das damals ausgedacht hat. totaler schwachsinn. ich bin mittlerweile total verwirrt und weiss gar nicht mehr, wie ich manche woerterv richtig schreibe. und die paar kinder, die die neue rechtschreibung gelernt haben, koennen sich schnell an die alte bzw. neue gewoehnen. also zurueck zur alten bewaehrten rechtschreibung!!!!
 
 
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Godfather
07-sep-04
Hm,

1901 gab es schon mal eine Rechtschreibereform. Ja! Genau! Unsere alte Rechtschreibung. Hier sind auch ein paar Herren hingegangen und haben ganz einfach innerhalb von ein paar Tagen ein Werk verabschieded, welches ursprünglich nur vorläufig gelten sollte. Nun ja, es hatte fast 100 Jahre bestand und in der Zeit haben wir uns nicht nur im politischen System vom Kayser verabschieded, sondern auch ortografisch.

Tja, man mag es kaum glauben, aber selbst die, die sich an der alten Regel halten schreiben doch falsch. Wäre es nicht richtig und konsequent, wenn wir uns an die ganz alte Schreibweise ausrichten?

Es wird so ein Hick-hack um die Reform gemacht, bei der viele Lehrer sagen, dass die neuen Regeln für die Schüler einfacher zu lernen ist als die alte. Warum das nicht im Interesse der Jungend beibehalten? Die Verfechter sterben doch sowieso aus, wobei gilt, dass wer am lautesten schreit (z.B. alte Schriftsteller) auch am ehesten stirbt.

Die Aktion der Medienhäuser war doch nur etwas für das Sommerloch. Wen beschäftigt das ernsthaft, wie geschrieben wird? Als ob vor der Reform alle fehlerlos geschrieben haben und durch die neue es nur noch "Fehler los!" heißt. Die Rechtschreibung gilt doch eh nur verbindlich für die Schule und für Amtsschriften. Alles andere wird ja gar nicht direkt von der Regel angesprochen. Dass der Duden, um eine Zulassung für den Schulunterricht zu bekommen, sich an der Regel orientieren muss ist ja eine andere Sache.

Letztendlich wird es nicht zu einer Veränderung kommen. Um die neue auszusetzen Bedarf es der Zustimmung der zuständigen Minister aus allen Bundesländer.

Zaijian
God

PS gfs, keine Sorge, Zaijian steht hier nicht unter Copyrightschutz. Und bei einem so ähnlichen Namen, da kann ich doch nicht nein sagen.
 
 
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Bruno
07-sep-04
Braunschweig verordnet Verwaltung wieder alte Rechtschreibung

Die Stadtverwaltung Braunschweig kehrt zur alten Rechtschreibung zurück. Wie Oberbürgermeister Gert Hoffmann (CDU) am Mittwoch mitteilte, fand er für seinen Vorstoß gegen die neue Orthographie im Verwaltungsausschuß der Kommune eine Mehrheit. Braunschweig sei damit seines Wissens nach die bundesweit erste und einzige Stadt, die sich von der Rechtschreibreform wieder verabschiede, sagte Hoffmann.

Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die sich in der neuen Rechtschreibung sicherer fühlten, dürfen dem Beschluß zufolge bis zu einer bundesweiten Entscheidung weiter die reformierte Schreibweise anwenden: "Die Regel soll aber wieder die alte Rechtschreibung sein", sagte Hoffmann. Der CDU-Politiker verspricht sich von dem Vorstoß eine Signalwirkung für die öffentliche Debatte.
 
 
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solveig
09-sep-04
Als gäbe es nichts wichtigeres: Mitten im öden Pressesommer proben Springer und Spiegel den zivilen Ungehorsam. Sie wollen zur (guten?) alten Rechtschreibung zurück. Volkes Wille kontra Staatsdiktat? In der - leider schon fernen - Jugend des Verfassers dieser Zeilen klagten die Lehrer seines Gymnasiums in Kiel, die Rechtschreibung solle nicht vom privatwirtschaftlichen Dudenverlag bestimmt werden. Ja, früher habe das preußische Kultusministerium entschieden. Heute bemängelt der Chef des Philologenverbandes, dass man sich angesichts der Einmischung durch die Politik über das Ergebnis der Reform nicht wundern müsse. Wie sich die Zeiten doch ändern. Wie dem auch sei: Es gäbe viele wichtige Dinge in unserem Staat zu kritisieren, zu erstreiten oder zu verändern, statt diesen Sturm im Wasserglas um das Betttuch mit zwei oder drei T zu entfachen.
Die Norddeutsche hält schon aus Solidarität mit den Lernenden am Bestehenden fest. Diese Zeitung kann weiterhin gefahrlos auch von Schülern gelesen werden. Natürlich ist nicht alles Neue gut. Dennoch: ?Nachbessern, nicht Rolle rückwärts?, heißt die Devise!

Norddeutsche Hausbesitzer-Zeitung
Herausgeber und Verlag: Haus-, Wohnungs- und Grund-
eigentümerverein v. Kiel u. Umgegend e.V.
24103 Kiel, Sophienblatt 3
 
 
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solveig
09-sep-04
Am 6. August 2004 verkündeten die Axel Springer AG und der SPIEGEL-Verlag, dass sie zur alten Rechtschreibung zurückkehren.

Ein Jahr bevor die neue Rechtschreibung verpflichtend wird, spricht Spiegel Online von ?Verunsicherung?, die durch die neue Schreibweise entstanden sei. Ohne auch nur im Geringsten daran zu denken, dass die meisten Menschen sich nicht sicherer fühlen werden, weil bestimmte Medien, die nach eigener Angabe 60% der Deutschen erreichen, eine andere Orthografie verwenden als andere Medien, Schulen und Behörden.

Deswegen fordere ich:

Den Boykott sämtlicher Zeitungen, Webseiten und anderen Medien, die bewusst zur alten Rechtschreibung zurückkehren
Die Verwendung der neuen orthografischen Regeln in eigenen Texten
Die Aktion ?BfdnR - Blogger für die neue Rechtschreibung? ist an Blog-Besitzer gerichtet, die sich die ?Beendigung der staatlich verordneten Legasthenie?, wie Spiegel Online es nennt, nicht gefallen lassen möchten.

Es ist nicht zwingend notwendig, vollkommen korrekt zu schreiben, um der Aktion beizutreten - wer sich auf Grund der jahrelangen Verwendung der alten Regeln noch nicht umgewöhnen konnte, muss es auch jetzt noch nicht tun. Genau so wenig muss man sämtliche Druckerzeugnisse in alter Rechtschreibung meiden. Es soll lediglich ein Zeichen darstellen - gegen die Willkür von Verlagen, Regeln zu brechen und den - in diesem Falle sinnvollen - Fortschritt zu verhindern.

Wer nun zeigen will, dass er diese Aktion unterstützt, binde bitte einen Button oder einen Banner auf seiner Website ein. Bitte ladet den Button auf euren eigenen Webspace hoch, damit der Traffic hier nicht zu groß wird.

http://mirror-of-erised.net/BfdnR/
 
 
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bruno jonas
15-sep-04
Die Doris Ahnen, die Kultusministerin von Rheinland-Pfalz, hat gesagt, die Rechtschreibreform wäre nötig gewesen, weil man die deutsche Sprache sonst kaum noch hätte erlernen können. Gut, bei ihr hapert es ein bisschen ? aber bis zur Ministerin hat es gelangt!
 
 
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gfs
20-sep-04
@ Solveig

Den Zeitungen/Zeitschriften, die zur Altschreiberei zurück-salto-mortalen wollen, die Treue kündigen bzw. das androhen, ist genau das Richtige.

Habe als 30-jähriger Abonnent der Süddeutschen Zeitung in München dieser gleich nach ihrer Ankündigung angedroht, das Abo zu kündigen, wenn sie zur Altschreiberei zurückkehren will.

Oh Wunder, der Chefredakteur hat mir zurückgeemailt, dass man ja wahrscheinlich nicht total alles zurückdrehen will, sondern nur die schlimmsten Auswüchse.

Bin sehr gespannt, wie das weiter geht, denn die SZ würde ich schon stark vermissen.

Zaijian gfs
 
 
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die blaue ameise
21-sep-04
?Mehr Rechtschreibfehler nach Reform?

Nach Einführung der Rechtschreibreform hat sich nach einer Langzeitstudie des Leipziger Lernpsychologen Prof. Harald Marx die Zahl der Fehler in Schülerdiktaten erheblich erhöht. Die bisher unveröffentlichte Studie ergab bis zu 22 Prozent mehr Fehler, sagte Marx. Damit widersprach er dem Argument der Reformbefürworter, die Schüler würden nach der Reform besser schreiben. Der Forscher warf der Kultusminister-Konferenz Meinungsmache vor, die nicht auf Fakten beruhe. Marx: ?Die Reform war das Geld nicht wert. Man hätte Veränderungen in den Duden aufnehmen können.?

Der Wissenschaftler von der Leipziger Universität hatte 1996, also unmittelbar vor Einführung der Reform, sowie 1998, 2001 und 2004 die Diktate von insgesamt 1200 Schülern aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen ausgewertet. Als Schwerpunkt wählte er die Schreibung von ?ß?,?ss? und ?s?.

Dabei stellte er 2004 in den dritten Klassen bis zu 13 Prozent mehr Fehler als 1996 fest. Schüler der vierten Klassen machten bis zu 22 Prozent mehr Fehler.
 
 
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die blaue ameise
21-sep-04
Manche meinen, die Gegner der Rechtschreibreform
bestünden aus einem Altherrenkomplott - vieles aber deutet
auf eingemachtes Altweiberkompott:

Wer die Rechtschreibreform wirklich in den Schulen vollstreckt:
Alte deutsche LehrerInnen mit Macken

LehrerInnen in Deutschland sind einer neuen OECD-Studie zufolge im Vergleich zu anderen europäischen Ländern zu alt. Die OECD empfiehlt deshalb die Aufhebung des Beamtenstatus.

Nur in Italien seien Pädagogen im Durchschnitt noch älter, stellten die OECD-Prüfer fest. Mehr als 45 Prozent der Grundschullehrer in Deutschland seien im Jahr 2001 über 50 Jahre alt gewesen, ebenso rund die Hälfte der Hauptschul-, Realschul- oder Gymnasiallehrer. Der Mittelwert der Industrieländer liege zwischen 25 und 29 Prozent.

Bei den Lehrern selbst registriert die OECD eine ?geringe Zufriedenheit mit ihrem Beruf, obwohl sie zu den bestbezahlten in der OECD gehören?. Viele deutsche Lehrer seien psychisch angeschlagen: Jeder Dritte leide am ?Burn-out-Syndrom? wegen ständiger Überlastung. Im Jahre 2001 hätten nur sechs Prozent der pensionierten Lehrer die Altersgrenze von 65 Jahren erreicht.
 
 
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norb
21-sep-04
Bisher erregte die Diskussion über die Rechtschreibreform nur innerhalb Deutschlands die Gemüter.

Nun hat die Fluggesellschaft Air Berlin die Debatte auch nach Mallorca eingeflogen. Die Airline will nach dem Beispiel des ?Spiegel?, der ?FAZ? sowie der Springerblätter ?Die Welt? und ?Bild? in ihrem Bordmagazin die alte Rechtschreibung wieder einführen. Im Januar soll die erste Ausgabe mit den alten Regeln erscheinen.

?Nach Zuschriften von Kunden und Diskussionen mit Medienvertretern haben wir uns zu diesem Schritt entschieden?, so Unternehmenssprecher Peter Hauptvogel.
 
 
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