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aw: Zurück zur klassischen Rechtschreibung   guter beitrag schlechter beitrag
HumphreY
07-okt-04
lol, deutsche Sturheit? Nur keine eigenen Fehler gestehen. Immer schön weiter reformieren.
 
 
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gfs
08-okt-04
So einmal hin, so einmal her,
richtig zu schreiben, das ist schwer!
Drum schreibe jeder wie er will,
das rät Euch ernstlich Euer Till
Eulenspiegel, dem's gelang,
den Oberlehrern wird's ganz bang,
die Angst vor Fehlern sich zu nehmen.
Auf zu 'ner Schreibung, 'ner bequemen!

Zaijian gfs
 
 
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norb
08-okt-04
Rechtschreibreform kommt zum
1. August 2005

Die umstrittene Rechtschreibreform soll wie geplant zum 1. August 2005 in Kraft treten. Das beschlossen die Ministerpräsidenten der Länder einstimmig auf ihrem Treffen in Berlin.

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,322118,00.html
 
 
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Claudi
08-okt-04
Ja, die neue Rechtschreibung ist so einfach und so logisch!

Die Rechtschreibreform macht das Schreiben viel einfacher! Denken wir nur an die Regeln ?Doppel-s nach kurzem Vokal? und ?ß nach langem Vokal und Doppellaut?: Diese Regeln eröffnen den Kindern für die Schreibung des ?scharfen? s am Ende einer Silbe oder eines Wortes - neben ?s? und ?ß? - eine (neue) dritte Möglichkeit, das ?ss?.

Nun können wir endlich - statt so komplizierter Schreibweisen wie: ?Kuß, Schluß, Schoß, muß, Gruß, heiß, Fluß und Fuß? - ganz einfach und logisch: ?Kuss, Schluss, Schoß, muss, Gruß, heiß, Fluss und Fuß? schreiben. Und Wörter wie: ?was, des, bis, Ergebnis, plus, minus, Extremismus und Faschismus? schreiben die Kinder dann ganz logisch: ?wass, dess, biss, Ergebniss, pluss, minuss, Extremissmuss und Faschissmuss? - oder sind das vielleicht Ausnahmen von den logischen Regeln?? Naja, das werden die Lehrer den Kindern sicher schnell und einfach erklären können!

Auf jeden Fall wird ja schon rein rechnerisch ganz schnell klar, daß die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten (?s? oder ?ß?) viel schwieriger und komplizierter ist als die Wahl zwischen dreien (?s?, ?ß? oder ?ss?) - oder hab? ich da in Mathe etwa nicht aufgepaßt???
 
 
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the O
08-okt-04
wirklich, die endlose geschichte! da kauern etliche schon seit längerem in den startlöchern, um endlich das verfassungsgericht anzrufen.
denn eins ist klar:
die unterrichtung der schüler in der reformschreibung ist verfassungswidrig. denn die akzeptanz, die das bundesverfassungsgericht ausdrücklich zum kriterium ihrer legitimität gemacht hat, ist offenkundig nicht gegeben.
 
 
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kabol
08-okt-04
@claudi
@the o

Die haben doch schon alles mögliche klammheimlich hintenrum zurückgenommen.

Einzig an der ss-/ß-Regelung, dem Aushängeschild der Reform, darf nicht gerüttelt werden, um der Reformruine immer noch den Anstrich eines Neubaus zu geben.

Das staunende Publikum reibt sich angesichts des absurden Theaterstücks, welches ihm hier vor Augen geführt wird, erstaunt die Augen und fragt sich, in welchem Akt man jetzt angekommen ist, wohl ahnend, daß das Finale noch etliche Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, auf sich warten lassen wird.

gānbēi!
 
 
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kabol
08-okt-04
@ claudi
@ the O

Die haben doch schon alles mögliche zurückgenommen!
Einzig an der ss-/ß-Regelung, dem Aushängeschild der Reform, darf nicht gerüttelt werden, um der Reformruine immer noch den Anstrich eines Neubaus zu geben. Das staunende Publikum reibt sich angesichts des absurden Theaterstücks, welches ihm hier vor Augen geführt wird, erstaunt die Augen und fragt sich, in welchem Akt man jetzt angekommen ist, wohl ahnend, daß das Finale noch etliche Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, auf sich warten lassen wird.
 
 
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the very insider
11-okt-04
Unterzeichner Frankfurter Appell:

Ilse Aichinger, Egon Ammann, Ute Andresen, Wolfgang Balk, Prof. Arnulf Baring, Ulrike Becker, Hans Bender, Ulla Berkéwicz, Prof. Dieter Borchmeyer, Prof. Alois Brandstetter, Günter de Bruyn, Dr. Karl Corino, Wilhelm Deinert, Dr. Klaus von Dohnanyi, Prof. Eberhard Dünninger, Hans Magnus Enzensberger, Ota Filip, Marianne Frisch, Prof. Wolfgang Frühwald, Gertrud Fussenegger, Ralph Giordano, Dr. Albrecht Götz von Olenhusen, Günter Grass, Prof. Walter Grasskamp, Prof. Rolf Gröschner, Lars Gustafsson, Ulla Hahn, Michael Hamburger, Iris Hanika, Ludwig Harig, Gert Heidenreich, Stefanie Holzer, Thomas Hürlimann, Prof. Theodor Ickler, Elfriede Jelinek, Prof. Joachim Kaiser, Prof. Friedhelm Kemp, Prof. Helmuth Kiesel, Wulf Kirsten, Walter Klier, Dr. Marianne Koch, Barbara König, Prof. Helmut Koopmann, Burkhart Kroeber, Günter Kunert, Rei-ner Kunze, Prof. Helmut Lachenmann, Siegfried Lenz, Prof. Peter Lerche, Friederike Mayröcker, Prof. Christian Meier, Dr. Volker Michels, Prof. Katharina Mommsen, Prof. Dietz-Rüdiger Moser, Stefan Moses, Prof. Walter Müller-Seidel, Sten Nadolny, Dr. Günther Nenning, Prof. Gerhard Neumann, Prof. Peter Horst Neumann, Prof. Sebastian Neumeister, Prof. Leonard Olschner, Katja Oskamp, Prof. Hans Pörnbacher, Dr. Karl Pörnbacher, Ruth Rehmann, Prof. Marcel Reich-Ranicki, Dr. Kurt Reumann, Prof. Horst Eberhard Richter, Prof. Wolfgang Rihm, Herbert Rosendorfer, Gerhard Ruiss, Hans-Joachim Schädlich, Asta Scheib, Albert von Schirnding, Erika Schmied, Prof. Wieland Schmied, Prof. Gerhard Schulz, Edgar Selge, Prof. Kurt Sontheimer, Dr. Tilmann Spengler, Prof. Reinhard Steinberg, Ute Stempel, Prof. Karl Stocker, Albert von Schirnding, Sybil Gräfin Schönfeldt, Prof. Werner Veith, Guntram Vesper, Günter Wallraff, Franziska Walser, Martin Walser, Ingo F. Walther, Gabriele Weingartner, Hubert Witt, Prof. Reinhard Wittmann, Lothar Zagrosek, Prof. Klaus Zehelein, Prof. Bernhard Zeller, Bernd Zimmer, Prof. Helmut Zöpf
 
 
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the very insider
11-okt-04
Dem Frankfurter Appell schlossen sich auf der Buchmesse 2004 an:
(1)

Jakob Arjouni, Arnfried Astel, Hugo Egon Balder, Dieter Bandhauer (Sonderzahl (Verlag)), Dr. Michael Bauer, Dr. Hans Dieter Beck, Dr. Wolfgang Beck, Peter Beisler, Heinrich v. Berenberg, Dr. Renate Birkenhauer (Straelener Manuskripte), Matthias Bischoff (Eichborn), Volker Braun, Rainer Breuer (éditions trèves), Ekkehard Brockhaus, Joachim Bruhn (Ça ira), Prof. Michael Buckmiller, Ingrid Bührig (Duncker & Humboldt), Ludger Claßen (Klartext), Sigrid Damm, Prof. Wolfgang Deppert, Uli Dieterich (Distel), Sabine Dörlemann, Matthias Dräger (Leibniz), Prof. Jörg Drews, John von Düffel, Heinz Dürr, Vito von Eich-born, Wolfgang Erk (Radius), Wolfgang Ferchl, Prof. Joachim Fest, Prof. Iring Fetscher, Susanne Fink (Liebeskind), Dr. Herbert Fleissner (Herbig), Friedrich Forssman, Prof. Norbert Frei, Robert Gernhardt, Susanne Greiner (Johannes, Einsiedeln), Durs Grünbein, Norbert Gstrein, Reinald Gußmann (Vorwerk 8), Christoph Haacker (Arco), Peter Haag (Kein & Aber), Peter Hamm, Knut von Harbou, Kathrin Haupt (Kranichsteiner Literaturverlag), Hans-Jürgen Heinrichs, Joachim Helfer, Joachim Herbst (Daedalus), Dieter Hildebrandt, Walter Hörner (Rimbaud), Prof. Hilmar Hoffmann, Oliver Hoffmann (Feder & Schwert), Jürgen Horbach, Prof. Hartmut Jäckel, Clemens Jöckle, Dr. Jochen Jung, Dr. Thomas Jung (Schwartzkopff Buchwerk), Heinz Kahlau, Wolfgang Kaußen, Daniel Keel (Diogenes), Gina Kehayoff, Harald Keilhack (Schachverlag Kania), Birgitta Kicherer, Michael von Killisch-Horn, Dr. Gerd Kimmerle (edition diskord), Peter Kirchheim, Bodo Kirchhoff, Arno Kleibel (Otto Müller), Georg Klein, Sebastian Kleinschmidt, Hannelore Klemm (Dieterich), Prof. Michael Klett, Alexander Kluge, Albrecht Knaus, Anne Köhler, Thomas P. Konietschke, Gerlind Kowitzke (Frauenoffensive), Michael Krüger, Dr. Jörn Laakmann, Walter Lachenmann (Oreos)
 
 
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the very insider
11-okt-04
Dem Frankfurter Appell schlossen sich auf der Buchmesse 2004 an:
(2)

Antje Landshoff-Ellermann (Rogner & Bernhard), Dr. Gisela Lermann, Christoph Links, Nicol Ljubi, Bernd F. Lunkewitz (Aufbau), Axel Matthes (Matthes & Seitz), Thomas Meinecke, Dr. Friedrich Merz, Torsten Metelka (Kontext), Manfred Metzner (Das Wunderhorn), Prof. Frank Möbus, Martin Mosebach, Andreas Müller, Prof. Horst Haider Munske, Prof. Yutaka Nakayama, Dr. Thomas Neumann (Königshausen & Neumann), Viktor Niemann, Dr. Rainer Nitsche (Transit), Prof. Elisabeth Noelle-Neumann, Claudia Noth (glotzi), Hans-Christian Oeser, Franz-Josef Ortheil, Kevin Perryman (Babel), Karin Pfeiffer-Stolz (Stolz), Elisabeth Raabe (Arche), Sven Regener, Dorothea Rein (Neue Kritik), Jutta Richter, Gerhard Rödlach (Haymon), Werner J. Röhrig, Patrick Roth, Peter Rühmkorf, Dr. Rüdiger Safranski, Rached Salem (Starke), Rainer Schedlinski (Galrev), Markus und Heidi Schirner, Hilke Schlaeger (Frauenoffensive), Prof. Herwig Schmidt-Glintzer, Dr. Ralph Schock, Klaus Schöffling, Arnold Schölzel (junge Welt), Friedrich Schorlemmer, Rolf Schwendter, Johanna Seegers (Igel + Schardt), Dr. Klaus Siblewski, Hermann Spix, Enno Stahl, Wolfgang F. Stammler, Gerhard Steidl, Christina Striewski, Brita Steinwendtner, Dr. Johano Strasser, Johann P. Tammen (Die Horen), Manuela Thieme (Das Magazin), Marion Tietze, Anita Treguboff (Feuervogel), Joachim Unseld, Werner Vogel (Via Nova), Dr. Rüdiger Volhard, Katharina Wagenbach (Friedenauer Presse), Dr. Klaus Wagenbach, Thedel von Wallmoden (Wallstein), Peter Weber, Stefan Weidle, Dr. Ferdinand Werner, Alexander Wewerka (Alexander), Urs Widmer, Christa Wolf, Gisela v. Wysocki, Michael Zöllner (Tropen), Gerald Zschorsch
 
 
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fahrenheit 451
12-okt-04
»Spiegel« kehrt nicht zu alter Rechtschreibung zurück

Die Springer-Blätter stehen mit der Rückkehr zur alten Rechtschreibung vorerst alleine da. Eine Sprecherin des »Spiegel« bestätigte der Netzeitung, dass man nun zunächst doch bei der neuen Rechtschreibung bleibt.
 
 
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HumphreY
12-okt-04
Kann man sich heutzutage in Deutschland überhaupt noch auf was verlassen? Sind doch alle nur noch wankenmütige Witzfiguren.
 
 
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the very insider
13-okt-04
Rheinischer Merkur

Der Rheinische Merkur wird, wie ihr Chefredakteur in einem noch unveröffentlichten Schreiben verrät, nicht zur klassischen Rechtschreibung zurückkehren.
 
 
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norb
13-okt-04
Journalisten sind professionelle Lügner!

Journalisten sind professionelle Lügner!

Journalisten sind professionelle Lügner!

Ende
 
 
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fahrenheit 451
13-okt-04
Süddeutsche, Spiegel und Rheinischer Merkur:
jetzt also auf einmal wieder einen dreifachen Lügensalto rückwärts?

Hat der Spiegel die Springer-Blätter damit clever in die Pfanne gehauen?
Wie dem auch sei: Der Spiegel jedenfalls erweist sich hier nachweislich als dreistes und notorisches Lügenblatt. Das ist jetzt schon das zweite Mal, daß er die Öffentlichkeit in der Frage der Rechtschreibreform massiv und offen belügt. Der Spiegel und die Wahrheit - das hat nichts miteinander zu tun. Dies merken!

Freuen wird sich natürlich der FOCUS, der dem Spiegel fast auf den Leim gegangen wäre.

Rechtschreibreform hin, Rechtschreibreform her.
Wie bereits erwähnt:
ES GILT DAS GEBROCHENE WORT!

Und dieses abgefeimte Lügenkartell soll die Politiker kontrollieren?
Wollen die vielleicht auch noch die KP Chinas kritisieren?
 
 
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Frieder Demmer
13-okt-04
@norb:

Man muss aber vielleicht auch manchmal einfach ueber die Schlagzeile hinaus lesen.

Der "Salto-Rueckwaerts" ist nicht so ganz dramatisch und ueberraschend. Schon am 12. August in diesem Forum:

"... die Sueddeutsche ... hat aber auch schon wieder eingelenkt und einen "Korrekturkurs" eingeschlagen.

Und auch der Spiegel macht mit der verlinkten Historienrueckschau schon wieder eher auf "Diskussion anregen".

@"rolf" aus dem "Nerv-Thread" - das war jetzt wirklich besserwisserisch, aber ich konnte nicht anders - nachdem mein Bruder Jounalist ist... ;-)
 
 
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the very insider
14-okt-04
Ein unveröffentlichter Leserbrief an die SZ (1):

Die Süddeutsche Zeitung kehrt nicht zur »alten« Rechtschreibung zurück

Als vor einigen Wochen auch die Süddeutsche Zeitung die Absicht bekundete, zur »alten« Rechtschreibung zurückzukehren, war der Leser irritiert. Wurde er von den Journalisten des von ihm immer weniger geliebten »Intelligenzblattes« doch seit Jahren durch Worte und Taten belehrt, daß die neue Rechtschreibung zwar völlig mißlungen ist und tagtäglich zu höchst absonderlichen Schreibweisen führt, die Süddeutsche Zeitung sie aber dennoch oder vielleicht gerade deswegen auf jeden Fall beibehalten will.
Beruhigt nimmt der SZ-Leser nun zur Kenntnis, daß die Redaktion beschlossen hat, im »Kulturkampf« (so der Verband der Schulbuchverlage in einer internen Mitteilung) um die Rechtschreibung, in dem auf der einen Seite die Bürokraten des Staates und der wirtschaftlichen Interessenverbände stehen, auf der anderen die Repräsentanten der Intelligenz und der Bildung, sich in einer Phase der allgemeinen kulturellen Dekadenz gegen diejenigen zu positionieren, die seit eh und je die Substanz ihrer Leserschaft gewesen sind: die Nachdenklichen, Kritischen und Gebildeten. Dies ist ein kulturgeschichtlich nicht weniger interessantes Signal als die Tatsache, daß ausgerechnet die von den »Gebildeten« traditionell verachtete Springer-Presse das leistet, was man von der Süddeutschen Zeitung schon lange als Selbstverständlichkeit hätte erwarten dürfen: sie bringt den journalistischen Mut auf und wird der kulturellen Verpflichtung gerecht, mit diesem offenkundigen, für uns alle peinlichen, amtlich verordneten Sprachhumbug ein für allemal Schluß zu machen.
 
 
aw: Zurück zur klassischen Rechtschreibung   guter beitrag schlechter beitrag
the very insider
14-okt-04
Ein unveröffentlichter Leserbrief an die SZ (2):

Wenn alle unsere Zeitungen sich diesem aufgezwungenen Unsinn kategorisch verweigern würden, hätten die Kultusminister keine Chance, die Schulkinder mit ihrer minderwertigen Schulorthographie zu traktieren, sondern sie müßten sich wieder darauf besinnen, daß in der Schule die Wirklichkeit nicht gestaltet werden kann, sondern vermittelt werden muß.
Man würde die Süddeutsche Zeitung wirklich am allerliebsten einfach abbestellen. Es geht nicht, es geht so wenig, wie man die Post oder das Telefon abbestellen kann, wenn man sich auch noch so sehr darüber ärgert. An einem solchen Punkt angekommen zu sein, ist für diese Zeitung, die man vor einigen Jahren noch als Hoffnungsträger für das öffentliche intelligente Bewußtsein und als Orientierungshilfe im gesellschaftlichen und politischen Diskurs so sehr geschätzt hat, wirklich kein Ruhmesblatt.
 
 
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fahrenheit 451
15-okt-04
Zankapfel Rechtschreibung: Was ist Ihnen am liebsten?

So haben 29533 Besucher abgestimmt:

Die alte Rechtschreibung kommt wieder. 69.4 %
Die neue Rechtschreibung bleibt so, wie sie ist. 13.4 %
Die neue Rechtschreibung bleibt, wird aber noch überarbeitet. 16.3 %
Dazu habe ich keine Meinung. 1.0 %

Vielen Dank für Ihre Teilnahme.
Diese Nutzerumfrage ist nicht repräsentativ für die Gesamtbevölkerung.

http://onnachrichten.t-online.de/c/26/15/54/2615540.html
 
 
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Titanic - das endgültige Satiremagazin
16-okt-04
Die neue Rechtschreibung setzt sich doch durch!

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